Infrastruktur der Niederbarnimer Eisenbahn-AG

Die Niederbarnimer Eisenbahn-AG ist Eigentümerin und Betreiberin des Heidekrautbahn-Netzes im nördlichen Berliner Umland. Bis Ende 2010 investierte die NEB über 24 Millionen Euro in die Sanierung und Modernisierung des Streckennetzes der Heidekrautbahn. Neben rund acht Millionen Euro Eigenmittel der Gesellschaft sind in diesem Betrag Fördermittel des Landes Brandenburg sowie gesetzliche Mittel gemäß Eisenbahnkreuzungsgesetz und Wasserstraßengesetz enthalten. Zu diesen Maßnahmen gehörten neben dem Ausbau der Bahnhöfe und Haltepunkte der grundhafte Ausbau und die Sanierung der Gleisanlagen, die Installation neuer Leit- und Sicherungstechnik, die technische Sicherung der Bahnübergänge, der Neubau barrierefrei zugänglicher Bahnsteige und die Ausstattung von 10 Bahnhöfen mit einem dynamischen Informationssystem sowie der Neubau und die Sanierung von Eisenbahnbrücken.

Nach wie vor ist es eines der wichtigsten Ziele der NEB, die Region des Niederbarnim und der Schorfheide wieder auf direktem Weg über die Heidekrautbahn mit Berlin zu verbinden. In den vergangenen Jahren hat die Niederbarnimer Eisenbahn wichtige konzeptionelle und planerische Vorleistungen für die Reaktivierung des durch den Mauerbau unterbrochenen südlichen Streckenastes - der Stammstrecke der Heidekrautbahn - erbracht. Im Januar 2019 haben die Länder Berlin und Brandenburg mit der Niederbarnimer Eisenbahn-AG eine Planungsvereinbarung zur Reaktivierung der Stammstrecke unterzeichnet. Die Reaktivierung ist damit ein Teil des vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) koordinierten Infrastrukturprojekts i2030 geworden.

 

Gleisanlagen

Heidekrautbahn in Basdorf

Gleisanlagen und Strecken der NEB

Modernisierung

Infrastruktur der NEB in Schönerlinde

Das Modernisierungsprogramm der NEB

Stammstrecke

Heidekrautbahn-Stammstrecke

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