Aktuelles NEB VBB Finale Bauphase am Bahnhof in Berlin­-Wilhelmsruh und erneute Auslegung der Planunterlagen für den Berliner Abschnitt

Wer derzeit am Mauerweg am zukünftigen Regionalbahnhof Berlin-Wilhelmsruh unterwegs ist, kann die Fortschritte deutlich erkennen. Direkt neben der bestehenden S-Bahn-Station Berlin-Wilhelmsruh entstand in den letzten Monaten der neue Regionalhalt für die zukünftige Verbindung von bzw. nach Basdorf. In den kommenden Wochen gehen die Bauarbeiten in die finale Phase. Dann sind die Gleise und Schwellen verlegt, der Bahnsteig ist gepflastert sowie die Zugangstreppe und die barrierefreie Zugangsrampe zur Kopenhagener Straße hergestellt. Außerdem werden Kabeltrassen, Schächte sowie Fundamente für Beleuchtung und Geländer angelegt und für mehr Stabilität entlang der Böschungen Kokosmatten für die künftige Begrünung ausgelegt. Schließlich wird das neu verlegte Gleis mithilfe einer Stopfmaschine millimetergenau in ihre endgültige Lage gebracht und dauerhaft stabilisiert. Auch der Bahnübergang am Mauerweg kann final hergestellt werden. Dafür muss der Mauerweg für wenige Tage gesperrt werden.

Bis der neue Regionalhalt in Berlin-Wilhelmsruh aber wirklich in Betrieb geht, wird es noch eine Weile dauern, denn die Planfeststellungsverfahren für die Folgeabschnitte bis zum Anschluss Schönwalde laufen noch. Für den Berliner Abschnitt steht dabei die erneute öffentliche Auslegung der überarbeiteten Planunterlagen vom 18. Mai bis 5. Juli 2026 an. Die Anpassungen basieren auf den Ergebnissen der ersten öffentlichen Auslegung im Jahr 2022 sowie dem anschließenden Beteiligungsverfahren.Die nun eingearbeiteten Planänderungen betreffen unter anderem den Bahnhof Rosenthal, zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen sowie aktualisierte Umwelt- und Naturschutzgutachten. Die Unterlagen sind für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich und können sowohl online als auch im Bezirksamt Pankow sowie im Bauamt in Mühlenbeck eingesehen werden. Während dieser Zeit bietet die NEB als Vorhabenträger jeweils dienstags und donnerstags zwischen 13 und 17 Uhr telefonische Sprechstunden unter Tel. 030 814 59 63 99 an, in denen Fragen zu den Planunterlagen direkt geklärt werden können. Einwendungen können darüber hinaus bis einschließlich 5. August 2026 eingereicht werden.

Für den anschließenden Brandenburger Streckenabschnitt werden die Planunterlagen derzeit weiter ausgearbeitet. Deren Fertigstellung ist für Spätsommer bzw. Herbst 2026 vorgesehen, bevor auch hier eine erneute Auslegung im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens erfolgen wird. Ziel bleibt es, die Stammstrecke der Heidekrautbahn mit vereinten Kräften Schritt für Schritt weiter voranzubringen und die direkte Schienenverbindung zwischen Berlin und dem nördlichen Umland langfristig wiederherzustellen.

Telefonische Sprechzeiten während der Auslage (bis 5.7.)
Termine: Dienstag und Donnerstag zwischen 13 – 17 Uhr
Ansprechpartner NEB: Frau Kilian, Tel. 030 814 59 63 99