Wege zum Traumberuf: Azubis bei der Niederbarnimer Eisenbahn

Theis, Auszubildender
Theis, Auszubildender

Auszubildende bei der NEB lernen alles rund um den Eisenbahnbetrieb von der Pike auf – zwischen der Theorie in der Berufsschule und der Praxis auf den Triebwagen, in der Werkstatt oder im Büro.

 

Ausbildung zum Mechatroniker (m/w/d)

In der Werkstatthalle in Basdorf steht der Sprühnebel. Eine konstante Geräuschkulisse des Surrens und Zischens von Bohrmaschinen und Kompressoren liegt in der Luft.  Hier werden Triebfahrzeuge gewaschen, natürlich auch gewartet und repariert. Man merkt gleich, hier wird angepackt. Mit an Bord des NEB-Teams: die Azubis Ben Stazlick, 17, und Florian Friedrich, 16. Sie haben im August 2020 ihre Ausbildung zum Mechatroniker begonnen. Ben hat schon immer gerne geschraubt, zum Beispiel an seinem Motorrad, während Florian frisch aus der Schule an die Werkbank gegangen ist. Kein Problem, schließlich wird vom Feilen bis zum Flexen alles von Grund auf gelehrt. Ben kommt gerade frisch aus der Grube –
so nennt man den Graben, der ein Inspizieren und Reparieren der Wagen von unten ermöglicht. „Räder habe ich gemessen – wie weit sie abgefahren sind“, berichtet er. Das Warten der Fahrzeuge in regelmäßigen Intervallen gehört zum Berufsalltag. Was so täg lich ansteht, hängt davon ab, welche Züge gerade in der Werkstatt sind – ob es sich um Standard-Arbeiten handelt („Kühl- und Scheibenwasser auffüllen, und so“) oder um die Behebung akuter Störungen. Bisheriger Höhepunkt
der Ausbildung für die beiden Azubis: Sie halfen bei einem Motorenwechsel mit. Die Reinigung der Wagen steht auch auf dem Programm. Wobei es zum Glück eine Waschstraße gibt und nur einzelne Teile per Hand gesäubert werden müssen. „Die Arbeit gefällt mir. Es steckt viel mehr dahinter, als man denkt“, zeigt sich Florian angetan. Neben der Werkstatt in Basdorf ist die Berufsschule in Eberswalde Ausbildungsort.

 

Eisenbahner im Betriebsdienst, Fachrichtung Lokführer und Transport (m/w/d)

Ebenfalls in Basdorf lernt man in der Ausbildung Eisenbahner im Betriebsdienst, Fachrichtung Lokführer und Transport (m/w/d) in der dreijährigen Lehre alles, was zum Steuern von Triebwagen dazugehört. Dazu gehören Kenntnisse der Fahrzeuge, Strecken und Gleisanlagen, Kundenkommunikation – und natürlich das Fahren. Theis Skutnik ist im zweiten Lehrjahr. Der Hohenschönhausener fühlt sich der Region verbunden. „Bei der NEB kann ich nach Schichtende wieder zu Hause sein und bin nicht in irgendeiner anderen Stadt. Das ist mir wichtig.“ Wobei ihm auch klar ist: Der Schichtdienst bringt es mit sich, dass er manchmal nicht dabei sein kann, wenn Freunde eine Party feiern.
Unterwegs ist der 19-Jährige auf dem Zug, in der Werkstatt, schnuppert auch mal in die Leitstelle rein. „Ich habe schon ein Gefühl für das Bremsen und Anfahren bekommen können. Im Simulator haben wir Sondersituationen geübt, wie das Fahren bei extremem Wetter.“ Eine Karriere bei der Eisenbahn sei immer seine erste Wahl gewesen. „Als kleiner Junge habe ich schon die durchdonnernden Züge am Bahnhof Hohenschönhausen bewundert.“

 

 

Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement

In den Geschäftsräumen der Niederbarnimer Eisenbahn am Bahnhof Friedrichstraße sitzt Vanessa Malushaj vor dem Bildschirm und sichtet Rechnungen. Die 25-Jährige ist angehende Kauffrau für Büromanagement. Aktuell ist sie im dritten Lehrjahr, momentan tätig in der Buchhaltung. Zwei Tage in der Woche verbringt sie in der Berufsschule in Lichtenberg, wo sie unter anderem im Umgang mit Softwareprogrammen oder in der Planung von Veranstaltungen unterwiesen wird. „Ich hatte auch schon Einblicke in die Leitstelle und in die Werkstatt. Ein Tag auf einem Triebwagen steht auch noch an“, freut sich die 25-Jährige. Das sei das Positive bei einer Ausbildung in einem größeren Unternehmen (die NEB beschäftigt 320 Mitarbeitende): dass man in viele Bereiche hineinschnuppern kann. Gerade ist sie mit dem Posteingang beschäftigt. Da geht es nicht mehr wie früher darum, Post auf Schreibtische zu legen und zu kopieren. „Ich überfliege die eingehenden Briefe, mache einen Aufkleber mit einem Code darauf, und dann gibt es eine Software, die alle Schreiben selbstständig scannt und an die entsprechenden Stellen weiterleitet“, sagt Vanessa. Von Papierberg-Wüsten ist weit und breit nichts zu sehen. „Sehr digital läuft das, das gefällt mir sehr!“, sagt die 25-Jährige. „Bei der NEB hat alles gepasst“, begründet Vanessa ihre Entscheidung für ihren Ausbildungsbetrieb. Besonders gefiel ihr die gute Kommunikation, „immer zügige Rückmeldungen und offene Ohren für Fragen.“ Aktuell bringen sich insgesamt elf Azubis in das Unternehmen ein. Für den Ausbildungsbeginn 2021 ist die Bewerbung bereits jetzt möglich. „Alles cool und familiär hier“, sind sich die Nachwuchskräfte einig. „Man wird Teil eines guten Teams!“

Werde Kaufmann/Kauffrau bei der NEB
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Werde Mechatroniker (m/w/d) bei der NEB
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Werde Triebfahrzeugführer (m/w/d) bei der NEB
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Wir möchten, dass sich alle, die sich für eine Ausbildung bei der NEB interessieren – egal welchen Geschlechts – angesprochen fühlen. Die Bezeichnungen für die genannten Ausbildungsberufe sind jedoch feststehende Termini, die wir nicht ändern können. Auch wenn im Text entweder männliche oder weibliche Bezeichnungen verwendet werden, ermutigen wir alle Menschen, sich bei Interesse zu bewerben.