Die NEB-AG informiert zum geplanten Streckenausbau

Informationsveranstaltungen für Bürgerinnen und Bürger

Nach der Unterzeichnung der Planungsvereinbarung zur Reaktivierung der Heidekrautbahn-Stammstrecke am 10.01.2019 können nun die Detailplanungen zum Ausbau der Infrastruktur aufgenommen werden. In den kommenden Monaten bietet die Niederbarnimer Eisenbahn Informationsveranstaltungen für Bürgerinnen und Bürger entlang der Stammstrecke an, um Fragen zu beantworten und auf die planungsrelevanten Gegebenheiten vor Ort in den Gemeinden einzugehen. Folgende Termine sind bisher vorgesehen: 

  • 11.03.2019, 18 Uhr Mühlenbecker Land OT Schildow, im Bürgersaal, Franz-Schmidt-Str. 3, 16552 Mühlenbecker Land
  • 25.03.2019, 18 Uhr Mühlenbecker Land OT Mühlenbeck, im „Mühlentreff“, Hauptstr. 7, 16567 Mühlenbecker Land
  • 29.04.2019, 18 Uhr Berlin-Wilhelmsruh / Rosenthal, bei der Pankower Früchtchen gGmbH, HortEins Wilhelmsruh – Aula, Schillerstr. 49, 13158 Berlin
  • 07.05.2019, 18 Uhr Berlin-Blankenfelde, im Kursaal (Nr. 24 c) im StadtGut Blankenfelde, Hauptstr. 24-30, 13159 Berlin
  • 14.05.2019, 18 Uhr Wandlitz OT Schönwalde, im Restaurant „Korfu“, Hauptstr. 40, 16348 Wandlitz

Eine knappe Darstellung des Vorhabens finden Sie in unserem Flyer Heidekrautbahn (RB27): Reaktivierung der Stammstrecke.

 

 

Heidekrautbahn-Konferenz zur Reaktivierung der Stammstrecke

Am Dienstag, den 29. Januar 2019, fand im Bürgersaal Schildow mit der Heidekrautbahn-Konferenz die erste große Informationsveranstaltung zur geplanten Reaktivierung der Stammstrecke der Heidekrautbahn (RB27) statt.

Veranstalter waren die Gemeinde Mühlenbecker Land und die Kommunale Arbeitsgemeinschaft „Region Heidekrautbahn“ e. V. (KAG). Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Filippo Smaldino-Stattaus und den Vorsitzenden der KAG, Dietmar Seefeldt, sprach Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, zu den Entwicklungschancen, welche die Reaktivierung der Heidekrautbahn-Stammstrecke für die Region bietet. Landrat Ludger Weskamp referierte zur Reaktivierung der Strecke aus Sicht des Landkreises Oberhavel. Im Anschluss informierte der Vorstand der Niederbarnimer Eisenbahn-AG, Detlef Bröcker, über den aktuellen Projektstand der Reaktivierung und die weiteren Planungen.

Die Präsentation der Niederbarnimer Eisenbahn-AG finden Sie hier zum Download.

 

 

 

Heidekrautbahn: Planungsvereinbarung unterschrieben

Presseinformation vom 10.01.2019

i2030: Berlin und Brandenburg ermöglichen weitere Ausbauplanungen zur Reaktivierung der Heidekrautbahn Stammstrecke

Die Länder Berlin und Brandenburg haben heute beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) mit der Niederbarnimer Eisenbahn-AG (NEB) eine Planungsvereinbarung zur Infrastrukturmaßnahme „Reaktivierung Stammstrecke Heidekrautbahn für den SPNV“ unterzeichnet. Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz beim Land Berlin und Detlef Bröcker, Vorstand der Niederbarnimer Eisenbahn-AG , vereinbarten darin weitere Planungsleistungen für die Reaktivierung der Heidekrautbahn-Stammstrecke zwischen Berlin-Wilhelmsruh und Basdorf. Pressemitteilung zum Download

Mehr Informationen zum Projekt i2030: i2030.de

 

 

i2030: Konkrete Arbeitspläne beschlossen

Gemeinsame Presseinformation der i2030-Partner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz des Landes Berlin, Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes  Brandenburg, DB Netz AG, VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH vom 18. Juni 2018

Dritter Lenkungskreis i2030 - erste Entscheidungen

In der dritten Lenkungskreis-Sitzung des Infrastrukturprojektes „i2030“ wurden Entscheidungen in Bezug auf die Teilprojekte „Nordbahn/Heidekrautbahn“ und „Prignitz‑Express/Velten“ getroffen. Unter anderem soll die Planung für die Stammstrecke der Heidekrautbahn bis nach Berlin-Wilhelmsruh beschleunigt anlaufen. Für die Strecke des RE 6 „Prignitz-Express“ ist geplant, zwei Züge pro Stunde von Kremmen nach Neuruppin fahren zu lassen. Dazu sind Ausbaumaßnahmen notwendig.

Hintergrundinformationen zur Lenkungskreis-Sitzung

In der heutigen dritten i2030 Lenkungskreis-Sitzung haben sich die Projektpartner Länder Berlin und Brandenburg, DB Netz und VBB auf die weiteren Schritte im Infrastrukturprojekt i2030 verständigt. Dabei wurden konkrete Arbeitspläne mit definierten Meilensteinen für jedes Teilprojekt bis zum Abschluss der Grundlagenermittlung vereinbart. Dazu werden unter anderem fahrplantechnische Untersuchungen als Basis für die konkreten Aufgabenstellungen vorgenommen. Definiert wurden alle Varianten für den Ausbau in den jeweiligen Korridoren, die weiter untersucht werden sollen.

Hintergrund i2030

Im Oktober 2017 haben die Länder Berlin und Brandenburg und die DB Netz AG unter Koordination der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH das Infrastrukturprojekt i2030 ins Leben gerufen. Die Länder stellen darin Finanzmittel für vorbereitende Untersuchungen und Planungen zur Ertüchtigung und Erweiterung der Eisenbahninfrastruktur in der Hauptstadtregion bereit. In i2030 sind insgesamt acht Teilprojekte definiert, in denen mögliche Varianten für den Schienenausbau untersucht werden:

  • Berlin-Spandau – Nauen
  • Prignitzexpress/Velten
  • Nordbahn/Heidekrautbahn
  • Berlin – Cottbus/ Bahnhof Königs Wusterhausen
  • Berlin – Dresden/Rangsdorf
  • Potsdamer Stammbahn
  • RE1 Brandenburg – Berlin – Frankfurt
  • Berliner S-Bahn (Engpassbeseitigung und Netz-Weiterentwicklung)

Im Lenkungskreis werden die i2030-Projektpartner durch Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz des Landes Berlin, Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, Prof. Dr. Dirk Rompf, Vorstand Netzplanung und Großprojekte der DB Netz AG und Susanne Henckel, Geschäftsführerin der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH (VBB), vertreten.

Die vollständige Presseinformation des VBB finden Sie hier zum Download.

 

 

5.879 mal "Ja" zur Heidekrautbahn-Stammstrecke

Im März 2018 startete die Kommunale Arbeitsgemeinschaft "Region Heidekrautbahn" (KAG) eine Online-Petition für die Wiederbelebung der Stammstrecke der Heidekrautbahn durch die zusätzliche Bestellung von Verkehrsleistungen.

Die Petition lief nach einer Verlängerung bis 10. Mai 2018 und konnte bis September 2018 5.879 Unterschriften von UnterstützerInnen sammeln.

Ende Juni findet die Fachkonferenz "VBB im Dialog" für die Planungsregion Barnim-Uckermark im Paul-Wunderlich-Haus in Eberswalde statt. Hier wird Dietmar Seefeldt, Vorsitzender der KAG, gemeinsam mit einigen Erstunterzeichnern die Übergabe der Unterschriftenliste an die Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung, Kathrin Schneider, und VertreterInnen des VBB vornehmen.

Auf jährlich stattfindenden Fachkonferenzen zu Themen rund um den ÖPNV wird über die weitere Entwicklung des Regionalverkehrs in den kommenden Jahren informiert und es findet ein Dialog über verkehrliche und infrastrukturelle Planungen in der jeweiligen Planungsregion statt. Für die Bestellung von Verkehrsleistungen ist der VBB Verkehrsverbund Berlinrandenburg im Auftrag der Länder zuständig. Darum hat sich die KAG diesen Rahmen ausgewählt, um die Unterschriftenlisten der Petition zu übergeben.

Mehr zur KAG finden Sie unter www.region-heidekrautbahn.de.