30. Oktober 2009 | Nach vier Jahren intensiver Bemühungen hat die NEB Betriebsgesellschaft mbH vom polnischen Eisenbahntransportamt UTK die unbefristete Genehmigung zum Befahren des polnischen Teilstückes der Strecke Berlin – Kostrzyn erhalten. Die Genehmigung wurde buchstäblich in letzter Minute erteilt - nur einen Tag vor dem Auslaufen der befristeten Betriebserlaubnis. |
Juli – September 2009 | Zur Entlastung der Berliner S-Bahn weitet die NEB ihr Verkehrsangebot von und nach Berlin-Gesundbrunnen aus. Morgens und abends von Montag bis Freitag fahren jeweils drei zusätzliche Züge der Heidekrautbahn (NE27) von und nach Berlin-Gesundbrunnen. |
31. Dezember 2007 | Der Probebetrieb der Heidekrautbahn (NE27) von Wensickendorf nach Zehlendorf (OHV) läuft aus. Zur Weiterführung der Verbindung im Regelbetrieb bedarf es der Genehmigung der zuständigen Eisenbahnaufsichtsbehörde. Nach Prüfung und Rücksprache sind hierfür hohe Investitionen in die Infrastruktur notwendig (z. B. Sicherung des Bahnübergangs in Wensickendorf an der B 273). Diesem sehr hohen finanziellen Aufwand stehen gegenwärtig lediglich ca. 40 Fahrgäste täglich, verteilt auf 18 Züge, gegenüber. |
16. April 2007 | Die NEB nimmt den Zugverkehr zwischen Wensickendorf und Zehlendorf probeweise wieder auf. Statt wie bisher in Wensickendorf zu enden, verkehren von Montag bis Freitag am Morgen und am Nachmittag jeweils vier Züge von Berlin-Karow bis nach Zehlendorf und zurück. Die NEB betreibt diesen Zugverkehr während der Probephase auf eigene Kosten. Dazu investierte sie vor der Wiederinbetriebnahme rund 25.000 Euro in die 3,4 Kilometer lange Strecke und den Haltepunkt in Zehlendorf. |
10. Dezember 2006 | Die NEB Betriebsgesellschaft mbH übernimmt den Zugbetrieb auf der Strecke Berlin-Lichtenberg – Kostrzyn (Oderlandbahn NE26), vier neue Triebwagen wurden dafür beschafft sowie mehr als 20 weitere Lokführer und Kundenbetreuer eingestellt. |
September 2006 | Dank großartiger Unterstützung aus der Region und steigenden Fahrgastzahlen gelingt es, die Weiterführung des Zugbetriebs auf dem Wensickendorfer Streckenast zu sichern. |
22. August 2006 | Die Landesregierung teilt der NEB mit, dass sie auf Grund zu geringer Fahrgastzahlen den Zugbetrieb auf dem Streckenast Basdorf - Wensickendorf / Schmachtenhagen abbestellen möchte. |
21. Juni 2006 | Mit einer Sonderfahrt von Berlin nach Kostrzyn verschafft die NEB den künftigen Kunden einen ersten Eidruck davon, wie ab Dezember 2006 der Zugverkehr auf der zweiten NEB-Linie aussehen wird. |
11. Dezember 2005 | Mit dem Zug NEB 99773, 5:13 Uhr ab Basdorf nach Berlin-Karow erfolgt die Betriebsaufnahme durch die NEB Betriebsgesellschaft mbH auf der Regionalbahnlinie 27. Damit bietet die NEB nach über 55 Jahren erzwungener „Abstinenz“ wieder eigene Leistungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) an. |
9. Dezember 2005 | Unmittelbar vor der Betriebsaufnahme wird die fertiggestellte Triebwagenhalle in Basdorf feierlich eingeweiht. Dazu findet für geladene Gäste eine Sonderfahrt mit einem Triebwagen der NEB Betriebsgesellschaft mbH von Berlin-Friedrichstraße nach Basdorf statt. |
27. Juli 2005 | Die NEB erhält den Zuschlag für die Erbringung des Zugverkehrs auf der Strecke von Berlin-Lichtenberg - Küstrin-Kietz - Kostrzyn (RB26) im Zeitraum vom 10. Dezember 2006 bis zum 13. Dezember 2014, nachdem sie sich an der Ausschreibung der Verkehrsleistungen im SPNV beteiligt hatte. |
2005 | Umfangreiche Bautätigkeit der NEB in Basdorf zur Vorbereitung der Betriebsaufnahme. Die 1940 gebaute Triebfahrzeughalle wird vergrößert, grundlegend saniert und entsprechend der veränderten Bedürfnisse ausgerüstet. Sie dient jetzt zur Abstellung, Wartung und Reparatur der modernen Triebwagen vom Typ Talent ab der Betriebsaufnahme am 11.12.2005. Daneben erfolgt der Neubau einer Tankstelle sowie die Sanierung der Zufahrtsgleise zur neugestalteten Triebwagenhalle. |
17. Dezember 2004 | Gründung der NEB Betriebsgesellschaft mbH als 100-prozentige Tochtergesellschaft der NEB AG zur Gewährleistung der gesetzlich vorgeschriebenen Trennung von Fahrweg und Betrieb für die Durchführung des Eisenbahnbetriebes auf der Regionalbahnlinie 27 ab dem 11.12.2005. |
26. Mai 2004 | Die NEB erhält den Zuschlag für die Erbringung der Verkehrsleistungen auf der Regionalbahnlinie 27 für den Zeitraum vom 11. Dezember 2005 bis zum 12. Dezember 2020. |
11. Dezember 2001 | Die NEB erwirbt von der Deutschen Bahn AG den stillgelegten Streckenabschnitt Wensickendorf – Schmachtenhagen und veranlasst die Wiederzulassung. Seitdem wird an den Wochenenden der Oberhavel Bauernmarkt in Schmachtenhagen im SPNV bedient. |
2001 – heute | Planfeststellungsverfahren auf Antrag der NEB zur Reaktivierung der Stammstrecke Basdorf – Berlin-Wilhelmsruh nach Berlin-Gesundbrunnen; Voraussetzung dafür ist die Bestellung des Regionalverkehrs auf dieser Strecke durch die Länder Berlin und Brandenburg. |
1. Juli 2000 | Die NEB kauft von der Deutschen Bahn AG die Umfahrungsstrecke Berlin-Karow – Abzweig Schönwalde und bezieht diese Strecke in ihr Sanierungsprogramm ein. |
1999 - 2002 | Umfassende Sanierung der Eisenbahninfrastruktur der NEB mit einem Kostenvolumen von insgesamt 17,3 Mio EUR, erstes und größtes Teilvorhaben ist dabei der Abriss und Neubau der erst 1949 von der NEB neu gebauten Brücke über dem Oder-Havel-Kanal bei Zerpenschleuse. |
seit 1. September 1998 | Nutzung der Eisenbahninfrastruktur der NEB auf vertraglicher Basis durch verschiedene Eisenbahnverkehrsunternehmen, vor allem durch DB Regio und DB Cargo (später Raillion). Die NEB bereitet die umfassende Sanierung der Eisenbahninfrastruktur vor. |
18. August 1998 | Vollständige Rückübertragung der Eisenbahninfrastruktur aller Eigentumsstrecken der NEB zum 1. September 1998 durch die Deutsche Bahn AG. |
30. November 1997 | Einstellung des Personenverkehrs auf dem Abschnitt Wensickendorf - Liebenwalde; ein halbes Jahr später wird auf dieser Strecke auch der Güterverkehr eingestellt. |
seit 1993 | Wiederaufnahme der Eisenbahnaktivitäten zwischen Berlin-Wilhelmsruh und Basdorf durch die Niederbarnimer Eisenbahn AG (vorerst nur im Güterverkehr). |
5. Dezember 1991 | Beschränkung der ”Verwaltung und Nutznießung” der Heidekrautbahn durch die Deutsche Reichsbahn nur noch auf die dem öffentlichen Personen- und Güterverkehr sowie dem Betrieb der Bahnen dienenden Flächen und Anlagen sowie der Durchführung des Eisenbahnbetriebes auf diesen Strecken. |
28. Mai 1983 | Stilllegung des Abschnittes Berlin-Blankenfelde – Abzweig Schönwalde (Basdorf) für den Personenverkehr |
3. Februar 1976 | Anschluss der Heidekrautbahn an das Berliner S-Bahnnetz über den Bahnhof Berlin-Karow |
Ende 1961 | Beginn des Zugverkehrs Basdorf – Berlin-Blankenfelde; Stilllegung der Bahnhöfe Berlin-Rosenthal und Berlin-Wilhelmsruh |
13. August 1961 | Unterbrechung der Strecke und Einstellung des Personenverkehrs durch den Bau der Berliner Mauer |
15. Juli 1950 | Einführung des Berliner S-Bahntarifes bei der NEB (bis Basdorf) |
1. Juli 1950 | Unentgeltliche Streckenübernahme durch Deutsche Reichsbahn (DR): Gemäß Vertrag vom 28./29. Juni 1950 mit der DR erfolgt die ”Verwaltung und Nutznießung” fast des gesamten Eigentums der NEB (Ausnahme: drei reine Wohngebäude) sowie die Betriebsdurchführung auf allen Strecken der NEB durch die DR; dabei wurde vereinbart, dass „nach der Wiederherstellung der Einheit Berlins eine neue Vereinbarung zu treffen“ ist. |
6. Mai 1950 | Inbetriebnahme der "Umfahrungsstrecke Westberlin": Berlin-Karow – Abzweig Schönwalde über die neu errichteten Stationen Schönerlinde und Schönwalde sowie der Abschnitt Wensickendorf - Schmachtenhagen - Fichtengrund. |
1. Dezember 1949 | Die neue Eisenbahnbrücke über dem Oder-Havel-Kanal bei Ruhlsdorf-Zerpenschleuse wird durch die NEB in Betrieb genommen. |
ab 13. Juni 1945 | Schrittweise Wiederaufnahme des Eisenbahnbetriebes zunächst auf einigen Teilabschnitten, ab dem 1. Oktober 1945 auf dem Gesamtnetz (dabei vorerst Fährbetrieb über dem Oder-Havel-Kanal). |
April 1945 | Einstellung des Bahnbetriebes, nachdem mehrere Brücken im Streckennetz gesprengt wurden. |
1920-er und 1930-er Jahre | Ständig steigende Beförderungszahlen sowohl im Personenverkehr als auch im Güterverkehr; Erweiterung der Betriebsanlagen in Basdorf – der Name „Heidekrautbahn“ wird durch die Öffentlichkeit geprägt. |
8. Januar 1927 | Umbenennung in „Niederbarnimer Eisenbahn-Aktiengesellschaft“ |
1. Juli 1925 | Übernahme der Industriebahn Tegel-Friedrichsfelde durch die Niederbarnimer Eisenbahn |
21. Mai 1901 | Betriebsaufnahme im Personenverkehr zwischen Berlin-Wilhelmsruh und Liebenwalde / Groß Schönebeck; ab dem 3. Juni 1901 auch im Güterverkehr |
12. Februar 1900 | Gründung der „Reinickendorf-Liebenwalde-Groß Schönebecker Eisenbahn AG“ |
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Zur Bestellung
Niederbarnimer Eisenbahn AG / NEB Betriebsgesellschaft mbH - Georgenstraße 22 - 10117 Berlin - Deutschland